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Suizidprävention: Papageno-Medienpreis ausgeschrieben

19.06.2026

Zum achten Mal vergebener Preis würdigt journalistische Beiträge aus, die sich in besonderer Weise für die Suizidprävention einsetzen - Verleihung am 10. September in Wien

 

Suizidprävention: Papageno-Medienpreis ausgeschrieben

 

Noch bis 1. Juli sind Einreichungen zum heurigen "Papageno-Medienpreis für suizidpräventive Berichterstattung" möglich. Der Preis, der heuer am 10. September - dem Weltsuizidpräventionstag - bereits zum achten Mal vergeben wird, würdigt journalistische Beiträge, die im Zeitraum von 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 erschienen sind und die sich in besonderer Weise für die Suizidprävention einsetzen. Zugelassen sind Beiträge in den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Online.

 

In Österreich sterben pro Jahr rund 1.200 Personen durch Suizid. Die Zahl der Suizidtoten ist damit fast dreieinhalbmal so hoch wie jene der Verkehrstoten. Suizid ist bis zum 50. Lebensjahr eine der häufigsten Todesursachen, in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre sogar die zweithäufigste. Entsprechend wichtig für die Prävention sind Medienberichte über das Thema.

 

Der mit 5.000 dotierte Papageno Medienpreis wird durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK), die österreichische Gesellschaft für Suizidprävention (ÖGS), die Wiener Werkstätte für Suizidforschung, das Kriseninterventionszentrum Wien, den österreichischen Presserat und den Verein zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien (VsUM), dem Verbandsmitglied Golli Marboe vorsteht, verliehen.

 

Erwünscht sind Beiträge, die das Thema vor allem aus einer (positiven) Perspektive der Bewältigung von psychosozialen Krisen und Suizidalität behandeln. Beurteilt werde auch die Recherche, die gewählte Sprache und das Storytelling, heißt es in der Ausschreibung. Der Jury gehören jeweils fünf Vertreter aus den Bereichen Journalismus und fünf Expertinnen und Experten aus dem Bereich Suizidprävention an. Im vergangenen Jahr wurden Diana Köhler und Johanna Tirnthal für ihren Beitrag "Belastungen am Bauernhof" aus dem Ö1-Journal Panorama ausgezeichnet.

 

Weitere Infos zum Papageno-Medienpreis

 

Quelle: Kathpress

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